Herbstproduktion Oktober 2021

Ein Sanatorium im Jahr 1924. Adrien de Dubois, ein älterer französischer Adliger, leidet unter Wahn-vorstellungen. Er sieht vor sich eine Kreatur, die ihm offensichtlich Todesangst bereitet, wenngleich sie niemand außer ihm wahrnehmen kann. Die Ärzte belächeln ich, stellen ihn ruhig und erklären ihn für einen hoffnungslosen Fall.

Adrien erzählt uns seine Leidensgeschichte. Er nimmt uns mit in das Jahr 1987, in dem er vor Lebenslust strotzt, bis er Geräusche hört, Flaschen sich scheinbar von selbst leeren und er mit der Zeit immer mehr wahrnimmt, wie ein Wesen von ihm Besitz ergreift, seine Bewegungen und Gedanken kontrolliert

Er sucht Antworten in der damals sehr neuen Hypnose, doch je mehr er versucht, dem auf den Grund zu gehen, desto mehr entfremdet er sich von der Gesellschaft, seinen Freunden.

Seine Lage eskaliert schließlich, als er versucht, das Wesen – den Horla – loszuwerden, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, welchen Preis er damit bezahlt